Birthright - The Giantdowns

Briefe nach Hause

Geliebte Missha,

ich schreib dir, obwohl ich weis, das du diesen Brief niemals bekommen wirst. Denn solltest du diesen Brief bekommen, würde er dich in Gefahr bringen. Das was ich hier tue ist saugefährlisssch. Ich werd ihn irgend wo verstecken oder verbrennen. Aber irgend jemanden muss ich davon erzählen.
Ich sollte jetzt eigentlich bei dir sein. Statt dessen bin ich hier, nicht weit weg von der Oberfläche. Da, wo es so hell ist, das man nix mehr sieht.

Alles hat damit angefangen, das mein Meister rausgefunden hat, das Karassh den Drakkengott aus seinem Schlaff wecken will. Er hält das nicht nur für dämlich, sondern auch für saugefährlisssch.
Also hat er versucht mit Karassh zu reden. Und wie erwartet hat Karassh verucht, den Meister weg zu sperren. Aber der hat das vorrausgesehen und war vorbereitet. Einige Krieger, die ihm ergeben sind haben ihn befreit und wir sind geflohen. Hier her. Hier ist es kälter, als bei uns unten. Wir brauchen Feuer, um uns warm zu halten. Draussen ausserhalb der Erde fällt Wasser von der Decke. Und der Meister sagt, die Decke dort draußen wird Himmel genant und ist nicht aus Stein.
Dort draußen gibt es Menschen. Die sollen saugefährlisssch sein. -rösser und stärker als wir.

Ich vermisse dich
Mikossh

Geliebte Missha,

ein neuer Brief, der dich nicht erreichen wird. Ich hab keine Ahnung, wie lange wir jetzt schon hier oben sind. Hier Oben ist das Herz der Erde kaum zu hören. Inzwischen fällt weißes Zeug vom Himmel. Und es ist noch kälter geworden.

Der Meister hat einen Plan gefasst. Er hat vor, eine Armee aufzubauen, um Karassh aufzuhalten. Aber wir haben nicht die Waffen und die Krieger dazu. Also hat er beschlossen Untote zu erschaffen und diese in die Schlacht zu führen. Das scheint mir saugefährlisssch Aber er ist mein Meister, also folge ich ihm.

Vor 3 Tagen waren wir draußen. Saukalt wars. Und wir sind richtig weit von der Höhle weg. Wir haben einen Oger entdeckt. Der war ziemlich groß und der Meister wollte ihn für seine Armee. Also haben wir uns versteckt und gewartet, bis er gelagert hat. Kesshah hat es da besonders leicht. Seinen weißen Schuppen tarnen ihn besonders gut in dem weißen Zeug. Und er scheint auch kaum zu frieren. Beim Rest von uns haben die Zähne geklappert. Ein Wunder, das wir nicht entdeckt wurden.

Und dann, als der Oger sich hingelegt haben, haben wir ihn angegriffen. Er war zwar überrascht, aber trotzdem hat er sich gewährt. Der war saugefährlisssch. Das hat uns 5 Krieger gekostet. Wir haben versucht unsere Toten zurück zur Höhle mitzunehmen. Aber am Ende mussten wir uns entscheiden, ob wir den Oger oder unsere Kameraden mitnehmen. Wir haben sie zurück gelassen. Draußen im Kalten. Ich bin bloß froh, das ich mit keinem von denen befreundet war.

Zur Zeit ist der Meister damit beschäftigt, den Oger wieder auf die Beine zu stellen. Ssshak hilft ihm dabei.

Was würde ich jetzt geben um bei dir zu sein.
Mikossh.

Geliebte Missha,

ein weiterer Tag ohne dich. Draußen fällt immer noch weißes Zeug vom Himmel. Und es ist noch kälter geworden. Kesshah war draußen Er hat etwas entdeckt, dass der Meister eine Burg nennt. Menschen leben da drin. Und sie tun seltsame Dinge. Eine der Mauern ist kaputt. Ob das Absicht ist, kann Kesshah nicht sagen. Aber sie haben vor dieser kaputten Wand kleine Mettalsterne gestreut. Kesshah ist in einen davon getreten. Das tut sauweh, sagt er.

Menschen sind saugefährlisssch, wenn sie so was tun. Unter dem weißen Zeug sieht man die Sterne doch nicht.

Wir müssen immer öfter raus um zu jagen. Hier gibt es kaum was zu essen. Letztens sind wir auf Menschen gestoßen. Die haben die Burg beobachtet. Als sie uns gesehen haben, haben sie uns angegriffen. Wir haben sie erledigt. Zum Glück waren wir mehr und sie waren überrascht.

Ich bin echt froh, das wir denen begegnet sind. Endlich mal wieder ordentlich Fleisch. Und der Meister will sie zu Skeletten verarbeiten.

Ich liebe dich, Missha.
Mikossh.

Geliebte Missha,
heute sind wir von Schreien und Kampflärm wach geworden.
Die Burg wird angegriffen. Menschen die gegen Menschen kämpfen. So sehr scheinen sie sich nicht von uns zu unterscheiden. Vielleicht haben sie auch einen Karassh, denn sie aufhalten wollen. Kann mir ja egal sein. Aber der Meister hat einen Plan.

Er sagt, das dort draußen unsere Armee stirbt. Er will, dass wir später alle Leichen einsammeln, die wir bekommen können. Er hat versprochen, dass wir und daraus auch Fleisch schneiden können.

Kesshah ist draußen und beobachtet den Kampf. Er wird uns beschied geben. Inzwischen sind wir hier und bereiten die Rituale vor.
Ich muss los, sonst schlägt der Meister mich wieder.
Mit etwas Glück bin ich bald wieder bei dir.
Mikossh.

Geliebte Missha,

diese saublöden Menschen. Die in der Burg haben gewonnen. Und dann haben sie ihre Toten nach draußen geschafft und ein Loch gegraben. Und dann haben sie angefangen, die Toten zu Köpfen, ihnen die Arme und Beine abzuschlagen. Nicht mal der schlimmste Grottenschrat schändet seine Toten derart.
Entweder man frisst sie oder macht was anderes nützliches daraus. Menschen sind echt saugefährlisssch. Die machen mir angst. Aber der Meister ist zuversichtlich. Er denkt, dass er sich ein Ritual ausdenken kann, dass sie nicht nur aufweckt, sondern auch gleich heilt. Wir müssen nur bis zum dunkelsten Tag des Jahres warten.

Und dann geht es nach hause. Ich bin bald bei dir, Missha.

Mikossh.

Geliebte Missha,

es gibt Tage, die sollte es nicht geben. Heute ist der dunkelste Tag des Jahres. Wir waren draußen und haben das Ritual vorbereitet. Ssshak hatte angefangen, das Diagramm über den Überresten der menschlichen Toten zu zeichnen. Ich habe in unterstützt, der Rest hat wache gehalten. Der Meister war noch in der Höhle.

Ich habe keine Ahnung, wie sie sich an uns anschleichen konnten. Plötzlich fielen Pfeile vom Himmel. Kesshah wurde als erster getroffen. Ssshak als nächster. Direkt ins Herz. Eine Druckwelle ging von ihm aus und hat mich zur Seite gerissen. Das hat mir wahrscheinlich das Leben gerettet. Einer der Pfeile hat mich an der Seite verletzt. Der zweite hat mich dank der Druckwelle verfehlt. Bevor ich ohnmächtig wurde, hab ich sie auf einem Hügel stehe sehen. Kobolde. Karassh hatte uns gefunden. Dann wurde es dunkel.

Diese saudummen Karrashanhänger. Sie haben es nicht für nötig befunden, zu prüfen, ob wir alle Tot sind. Na gut, außer mir hat keiner überlebt.
Ich habe mich zur Höhle zurück geschleppt. Ich hatte nicht mehr die Kraft, meine Spuren zu verwischen. Ich hab auch nicht nachgedacht. Der Schmerz war zu groß. Sonst wäre ich nicht zurück.

Als ich zum Lager kam, war es verwüstet. Der Meister war weg. Sie müssen ihn außerhalb des Labors erwischt haben. Die Krieger, die sie ins Lager geschickt haben um ins Labor einzudringen, wurden vom Oger erschlagen.
Ich dachte, ich könnte hier zu Atem kommen.
Ich bin dann wohl kurz weg gewesen. Als ich wieder zu mir kam. Sah ich Licht außerhalb der Höhle. Ich habe mich in einer der Truhen versteckt. Verwundet, wie ich war, wäre ich kein Gegner gewesen.

Ich hörte, wie irgend jemand gegen den Oger kämpfte. Uns sie waren siegreich. Ich hörte sie draußen reden.
Als sich ihre Stimmen entfernten, versuchte ich raus zu schleichen. Aber ich war nicht leise genug. Die Eindringlinge hatten ein komisches Wesen, das auf vier Beinen läuft dabei. Auf ihm saß ein kleiner Mensch. Inzwischen weis ich, dass es ein Halbling ist. Der wollte mich seinem Vieh zum Fraß vorwerfen.
Und er war nicht alleine. Zwei Menschenweibchen und eine Elfe waren dabei. Die Elfe ist sehr übellaunig. Ich glaub sie häutet sich gerade. Das ist die einzige Erklärung, warum sie so ungehalten ist, die ich habe. Die eine Menschenfrau ist ziemlich hinterhältig. Sie versuchte dadurch, das sie mich heilte, mein Vertrauen zu gewinnen. Ich werd da mal mitspielen. Solange es mich am Leben hält, tu ich alles, was nötig ist. Auf jeden Fall sind die Eindringlinge saugefährlisssch. Sie haben den Zombieoger erledigt.

Sie haben mir komische Fragen gestellt. Ganz aufgeregt wurden sie, als ich ihnen erzählte, das der Elf, der vor einiger Zeit gefangen wurde, noch lebt und das Karassh wahrscheinlich sein Herz opfern will, um den Drakkengott zu wecken. Darauf hin haben sie mich in eine Kiste gesperrt und auf die Burg gebracht. Dort musste ich einer anderen Menschenfrau Fragen beantworten.

Kurz darauf musste ich ihnen Helfen, einen ihrer Keller aufzuräumen. Sie hatten da Skelette drinnen. Und untote Ratten. Gut, die sind meine Schuld. Ich habe vergessen, den Käfig mit den Testobjekten des Meisters zu schlissen.

Die Abenteurer haben beschlossen, den gefangenen Elfen zu befreien. Ich soll ihnen den Weg zeigen. Durch den Haupteingang können wir nicht in die Stadt. Das muss man sich mal vorstellen. Menschen, Elfen und Halblunge können im Dunkeln nicht sehen. Sie brauchen Licht.

Also bleibt nur noch die Halle der Toten. Mein Meister hat mir mal erzählt, es gäbe einen Weg von dort in die Stadt. Ungefährlich wird das aber bestimmt nicht.
Und sie lassen mich nicht gehen, bis ich ihnen nicht geholfen habe.

Ich hoffe, dass sie mich überhaupt gehen lassen. Ich habe mich geweigert, die Tür zur Halle zu öffnen, weil ich mir sicher bin, das da eine Falle ist. saugefährlisssch. Aber besser, die Elfe tötet mich, als das mich so ne Falle erwischt. Das dürfte schneller gehen. Ich glaub aber nicht, das mich die Elfe töten wird. Nicht solange ich nützlich bin und ihr keinen Grund gebe.

Vielleicht komme ich schneller nach hause, als ich es gehofft habe.
Ich kann es kaum erwarten, wieder bei dir zu sein Missha.

Mikossh

Comments

Robert_Greifenau

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.