Birthright - The Giantdowns

Winter is coming...

Nachdem die Gruppe aus Bogenhaar zurückgekehrt ist und die Flüchtlinge in Sicherheit sind, wird überlegt, wie man die Flüchtlinge am Besten durch den Winter bringt.
Eines ist klar, die Lage bei Lebensmitteln und Unterkünften ist katastrophal.
Nuria erkundigt sich, wo man am Besten Lebensmittel besorgen kann und die Wahl fällt schnell auf die Thorsen Farm, weit im Osten der Giantdowns, in der Provinz Vjelthelma. Man beschließt die erbeuteten Waffen und Rüstungen dort gegen Lebensmitteln einzutauschen. Die Gruppe organisiert sich Esel für den Transport und bricht kurz darauf auf, da der Winter nicht mehr fern ist und man vor Einbruch des ersten Schnees wieder da sein will. Tawariell bittet außerdem noch Olaf Svenson darum, mit ein paar Freunden regelmäßig auf die Jagd zu gehen und mit dem erlegten Wild die Flüchtlinge zu versorgen.

Auf dem Weg zur Thorsen Farm bemerkt die Gruppe eines Abend ein fremdes Lagerfeuer. Tawariell schleicht sich an und findet eine Gruppe Gnolle und Hyäenen vor. Nachdem sie die Gruppe informiert hat, beschließt man die Gnolle anzugreifen, weil man keine Gruppe von Gnollen in der Nähe haben will, zumal man mit den Eseln nicht schnell genug ist um zu fliehen. Ein Überraschungsangriff scheint die beste Option zu sein.

Zunächst verläuft auch alles gut, Garridan gelingt es im ersten Angriff einen Gnoll zu töten, wird dann aber schnell von den restlichen Gnollen eingekreist und niedergeschlagen. In der Nacht entbrennt ein heftiges Scharmützel, dass die Gruppe nur sehr knapp für sich entscheiden kann. Glücklicherweise haben alle überlebt. Am nächsten Tag legt die Gruppe einen Tag Pause ein, um die Wunden zu versorgen und sich auszuruhen. Danach zieht sie weiter und kommt ein paar Tage später ohne weitere Zwischenfälle an der Thorsen Farm an.

Dort wird man eher kühl und abweisend empfangen. Nuria gibt sich große Mühe und kann den Patriarchen der Familie überzeugen, für die Waffen und Rüstungen einen guten Gegenwert in Lebensmitteln zu tauschen. Am nächsten Tag bricht die Gruppe auch schon wieder auf, um schnellst möglich nach Midjarna Village zurückzukehren.

Auf dem Weg wird das Wetter von Tag zu Tag schlechter, schließlich regnet es ununterbrochen. Der Gruppe fällt außerdem eine seltsame Wolke auf, die sich gegen die Windrichtung auf sie zubewegt. Alarmiert sucht die Gruppe einen Unterschlupf und findet letztlich eine alte Grabstätte, die groß genug scheint, um die Gruppe und die Esel aufzunehmen. Es wird zwar debattiert, ob man die Ruhe der Toten stören soll, aber schnell wird klar, dass die Gruppe dringend den Unterschlupf braucht. Also werden die Türen aufgebrochen und die Gruppe sucht in der Gruft unterschlupf. Im Grab angekommen, findet die Gruppe einen Steinsarg mit einem stilisierten Ritter darauf. Die Gruppe respektiert jedoch die Toten und man richtet sich nur zum schlafen ein. Tenara spricht ein Gebet zu Ehren der Toten. Tawariell hält Wache. Während der Nacht werden die Esel kurz unruhig, aber Tawariell kann keinen Grund dafür entdecken. Die Nacht verläuft ansonsten ohne Vorkommnisse.
Am nächsten Tag ist die seltsame Wolke verschwunden und die Gruppe zieht weiter, nachdem man das Grab wieder gut verschlossen hat. Ein paar Tage später kommen sie wieder in Midjarna Village an.

Dort hat sich schon einiges getan. Viele neue Hütten wurden für und von den Flüchtlingen gebaut. Siri beschließt, mit den Flüchtlingen zu reden und eine Art Organisationsstruktur aufzubauen, welche die Lebensmittel gerecht verteilen soll. Mit den mitgebrachten Lebensmitteln sind die Flüchtlinge für den kommenden Winter gut gerüstet.

Am Abend begibt man sich gemeinsam in die Taverne. Dort sind unter anderem auch Hogrun, Sturm und Sigurd. Nuria tauscht sich mit Ihren Bekannten aus, unter anderem auch Sturm und Sigurd. Kurz darauf betritt Gunnar die Taverne und möchte mit Nuria sprechen. Mit holprigen Worten bedankt er sich bei ihr, dass sie ihm das Leben gerettet hat und schenkt ihr einen Dolch, der mal seinem Vater gehört hat. Garridan merkt, dass auch Sturm und Sigurd dies nicht verborgen geblieben ist. Als Gunnar geht, folgt ihm Sturm. Garridan beschließt den beiden ebenfalls zu folgen, um einzugreifen, falls es Streit gibt. Er beobachtet wie Sturm seinem Bruder Gunnar heftige Vorwürfe macht, dass er den Dolch des Vaters verschenkt hat, der einen großen emotionalen Wert für die Brüder hat. Nuria ist die Verstimmung von Sturm und Sigurd ebenfalls nicht ganz verborgen geblieben. Als Sturm zurückkehrt, tritt sie an beide heran und erkundigt sich, ob durch ihre Annahme des Dolches nun etwas zwischen ihnen stünde. Sturm und Sigurd sind aufgebracht, verneinen aber, dass sie sauer auf Nuria sind. Nuria erfährt, dass der Vater von Sturm, Sigurd und Gunnar allen dreien jeweils einen zwergischen Dolch geschenkt hat und dass Gunnar zwar mit seinem Dolch machen könne, was er will, sie es aber nicht gut finden, dass er ihn verschenkt hat.

In der Zwischenzeit hat sich Siri gemeinsam mit Tawariell zu Hogrun gesellt. Dieser hat seinen Bogen dabei, der offensichtlich verzaubert und zudem elfischer Machart ist. Während dem Gespräch schweigt Tawariell die ganze Zeit, während Siri, unter anderem irritiert von Tawariells eisernen Schweigen, versucht Konversation mit Hogrun zu betreiben. Siri kommt zu dem Schluss, dass Tawariell verstimmt ist, weil Hogrun einen offensichtlich elfischen Bogen besitzt. Am Ende des Gesprächs verabschiedet sich Tawariell förmlich von Hogrun und bittet ihn, ihren Namen nochmals auszusprechen, damit sie sicher ist, dass er genau weiß, wie sie heißt. Dies macht Siri erst recht misstrauisch. Nachdem sie die Taverne verlassen haben, stellt sie ihre Freundin zur Rede, die ihr ungewohnt ausweichend antwortet. Siri beschließt jedoch, es dabei zu belassen.

Am nächsten Tag überlegt die Gruppe gemeinsam, was man nun machen soll. Recht einstimmig beschließt man, nach Bjorlangen zu reisen um dort die Truppen der White Witch mit Hinterhalten aufzureiben. Ein paar tage später finden sie die Spur einer Patroullie und folgen ihr. In der Nacht planen sie, die Soldaten zu überfallen. In der Nacht schleicht sich Tawariell an das Lager heran, welches in der Nähe eines kleinen Haines aufgeschlagen ist. Sie macht eine Person aus, die Wache hält und erschießt diese, ohne das sie Alarm geben kann. Als die Gruppe sich dann den restlichen Soldaten nähert, wird offensichtlich, dass sie selbst in einen Hinterhalt gelaufen sind, denn sie werden vom Hain aus beschossen. Auch der bereits erschossene Soldat ist anscheinend nicht so schwer verletzt wie gedacht und kämpft ebenfalls gegen die Gruppe. Es gelingt der Gruppe jedoch rasch, die Soldaten auszuschalten, zumal diese in der Dunkelheit nichts sehen können, viele aus der Gruppe jedoch schon. Zwei ergeben sich und werdend befragt. Sie erklären sich bereit, die Gruppe zum Hauptlager zu führen. Am nächsten Tag kommt die Gruppe dort an. Sie findet ein provisorisch befestigtes Lager vor und beobachtet, wie eine weitere Hundertschaft Soldaten gerade ankommt und vor dem Lager ein provisorisches Lager errichtet.

Die Gruppe fasst den Beschluss, das Lager zu infiltrieren…

Ende Session 2

Comments

Robert_Greifenau

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.